Den antiken Ödipus-Komplex, in dem Ödipus unwissend seinen Vater erschlägt und sich in seine Mutter verliebt, verlagert Turnage ins brutale Londoner East End der 1980er Jahre. Eddy, er ist hier die zeitgenössische Ödipus-Figur, nimmt den Zuschauer mit auf eine groteske und mit Absurditäten gespickte Reise durch eine von Unruhen geplagte Stadt, Die Produktion des Edinburgh International Festival ist für die Staatsoper Hannover durch Regisseur Joe Hill-Gibbins neu einstudiert worden und bietet starke Bilder und ergreifende Szenen. Die musikalische Bandbreite des Werkes ist enorm. Mark-Anthony Turnage macht Anleihen bei den unterschiedlichsten musikalischen Genres, selbst Fan-Gesänge des Fussballclubs Arsenal London sind mit integriert.
Die filmische Umsetzung allerdings läßt Wünsche offen. Es sieht über weite Strecken zu sehr nach abgefilmten Musiktheater aus, zumal auch die Ausleuchtung der Bühne wenig kameratauglich erscheint. doch das ist jetzt erfreulicherweise Schnee von gestern, denn ab 09. Juni feiert diese Produktion ihre Premiere vor Publikum. Dann wird sich mit Sicherheit ein weit besseres Raumgefühl, ein weit größere klangliche Atmosphäre einstellen." /> Den antiken Ödipus-Komplex, in dem Ödipus unwissend seinen Vater erschlägt und sich in seine Mutter verliebt, verlagert Turnage ins brutale Londoner East End der 1980er Jahre. Eddy, er ist hier die zeitgenössische Ödipus-Figur, nimmt den Zuschauer mit auf eine groteske und mit Absurditäten gespickte Reise durch eine von Unruhen geplagte Stadt, Die Produktion des Edinburgh International Festival ist für die Staatsoper Hannover durch Regisseur Joe Hill-Gibbins neu einstudiert worden und bietet starke Bilder und ergreifende Szenen. Die musikalische Bandbreite des Werkes ist enorm. Mark-Anthony Turnage macht Anleihen bei den unterschiedlichsten musikalischen Genres, selbst Fan-Gesänge des Fussballclubs Arsenal London sind mit integriert.
Die filmische Umsetzung allerdings läßt Wünsche offen. Es sieht über weite Strecken zu sehr nach abgefilmten Musiktheater aus, zumal auch die Ausleuchtung der Bühne wenig kameratauglich erscheint. doch das ist jetzt erfreulicherweise Schnee von gestern, denn ab 09. Juni feiert diese Produktion ihre Premiere vor Publikum. Dann wird sich mit Sicherheit ein weit besseres Raumgefühl, ein weit größere klangliche Atmosphäre einstellen."> Theater TV - Video - GREEK - Mark-Anthony Turnage - Staatsoper Hannover

GREEK - Mark-Anthony Turnage - Staatsoper Hannover


Theater TV Aktuell
Es dürfte das letzte Opern-Streaming gewesen sein, mit dem die Staatsoper Hannover ihr interessiertes Publikum bei Laune gehalten hat. Wobei Mark-Anthony Turnage Oper "Greek", uraufgeführt bei der Münchner Biennale 1988 keineswegs nur Unterhaltung, sondern weit mehr anspruchsvolles Musiktheater zu bieten hat.
Den antiken Ödipus-Komplex, in dem Ödipus unwissend seinen Vater erschlägt und sich in seine Mutter verliebt, verlagert Turnage ins brutale Londoner East End der 1980er Jahre. Eddy, er ist hier die zeitgenössische Ödipus-Figur, nimmt den Zuschauer mit auf eine groteske und mit Absurditäten gespickte Reise durch eine von Unruhen geplagte Stadt, Die Produktion des Edinburgh International Festival ist für die Staatsoper Hannover durch Regisseur Joe Hill-Gibbins neu einstudiert worden und bietet starke Bilder und ergreifende Szenen. Die musikalische Bandbreite des Werkes ist enorm. Mark-Anthony Turnage macht Anleihen bei den unterschiedlichsten musikalischen Genres, selbst Fan-Gesänge des Fussballclubs Arsenal London sind mit integriert.
Die filmische Umsetzung allerdings läßt Wünsche offen. Es sieht über weite Strecken zu sehr nach abgefilmten Musiktheater aus, zumal auch die Ausleuchtung der Bühne wenig kameratauglich erscheint. doch das ist jetzt erfreulicherweise Schnee von gestern, denn ab 09. Juni feiert diese Produktion ihre Premiere vor Publikum. Dann wird sich mit Sicherheit ein weit besseres Raumgefühl, ein weit größere klangliche Atmosphäre einstellen.